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PRÜFEN, TESTEN UND KOLLIMIEREN IHRER SCHMIDT-CASSEGRAIN bzw. MAKSUTOV-CASSEGRAIN OPTIK

PRÜFUNG UND TEST

 

Wir prüfen und testen Ihre Schmidt-Cassegrain-Optik ( Celestron bzw. Meade ) sowohl in Autokollimation, als auch mit dem Ronchi-Test und erstellen Ihnen je nach Wunsch ein fotografisches Prüfprotokoll. Profitieren Sie doch von unseren jahrelangen Erfahrungen, lassen Sie Ihre Optik optimal und professionell justieren, damit Sie zukünftig von einem beugungsbegrenzten System, beispielhafter Schärfe und einwandfrei runden Beugungsscheibchen auf Ihren Astro-Photos profitieren.

 

fotografisch dokumentierter Ronchi-Test

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Prüfprotokoll

Ronchi-Zertifikat  (10 l/mm in Autokollimation)

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YLENA 150 Interferometer - Prüfprotokol.JPG (98801 Byte)

Interferometer-Zertifikat

 

Ronchi-Zertifikat

 

Erfahrungsbericht YLENA 150  f=14 / 2150mm Maksutov-Cassegrain unter:
http://www.svenwienstein.de/HTML/ylena_150.html

    YLENA 150 Interferometer - Prüfprotokol.JPG (98801 Byte)   

YLENA 150  f=14 / 2150mm Maksutov-Cassegrain Optik

extrafokale Aufnahme am künstlichen Stern direkt aus dem Krümmungsmittelpunkt

Bei den ersten drei Abbildungen auf dem Zertifikat ist die Abschattung durch den Sekundärspiegel deshalb so groß ausgefallen, weil die Aufnahmen direkt aus dem Krümmungsmittelpunkt resultieren. Die Obstruktion beträgt in Wirklichkeit nur 35% . 

 

 

KOLLIMATION

                                         

Der feine Unterschied zwischen einer einwandfrei kollimierten (Bild links) und dejustierten Optik (Bild rechts)

 

                                                  

 

Die Justierung Ihrer Optik erfolgt am künstlichen Stern bei absolut ruhigem Seeding und erreicht somit bei sehr hohen Vergrößerungen doppelte Genauigkeit. Wir kollimieren Ihre C8 bzw. Ihre Meade-Optik je nach Wunsch und Bedarf nicht nur am Sekundärspiegel, sondern auch am Primärspiegel, und erreichen mit dieser Methode einen hundertprozentigen Kollimationszustand (Vergleichsmöglichkeit anhand einer nachträglich kollimierten Celestron-Optik, die mit zusätzlichen, von außen zugänglichen Justierfreiheitsgraden versehen ist).

 

 

JUSTIERFEHLER DES PRIMÄRSPIEGELS

(EINBAU ZUSÄTZLICHER JUSTIERFREIHEITSGRADE)

 

Obwohl das C8 laut Testbericht ( siehe Sterne&Weltraum, Ausgabe 4/2000, Seite 271 ) sein theoretisches Leistungsvermögen bei über 95% Definitionshelligkeit und einen RMS-Wert besser als l 30 erreicht und damit eine vorzügliche Optik aufweist, so ist der Hauptschwachpunkt dieser Optik beim Hauptspiegel zu suchen. 

Der Primärspiegel ist nämlich weder mit Justierfreiheitsgraden, noch mit entspr. von außen zugänglichen Justierschrauben versehen.

Dem ambitionierten Amateur-Astronomen bleibt nicht anders übrig, als die Kollimation einzig und alleine am Fangspiegel vorzunehmen. Das Ergebnis ist ein mühsames Annäherungsverfahren, wovon Schmidt-Cassegrain-Besitzer ein Lied zu singen wissen.

Lassen Sie doch bei Optooffice den Hauptspiegel ihrer Schmidt-Cassegrain-Optik mit entspr. Justierschrauben (zusätzlichen Justierfreiheitsgraden) versehen, und Sie werden staunen, was man aus dem optischen System an Schärfe und Kontrast noch herausholen kann.

 

 

 

 

PREISE

 

REINIGUNG DER OPTIK ( C-8 )  

Schmidtplatte außen

25-EUR

Schmidtplatte außen & innen

45-EUR

ges. System inkl. Primär- & Sekundärspiegel

95-EUR

 

 

KOLLIMATION DER C-8 OPTIK

 

Kollimation am Sekundärspiegel

65-EUR

Kollimation am Haupt- & Fangspiegel

135-EUR

 

 

KOLLIMATION DER C-11 OPTIK

 

Kollimation am Sekundärspiegel

95-EUR

Kollimation am Haupt- & Fangspiegel

185-EUR

 

 

ANBRINGEN VON JUSTIERFREIHEITSGRADEN AN DER C-8 OPTIK  

 

Anbringen von zusätzlichen Hauptspiegel-Justierschrauben

135-EUR

mit anschließender Kollimation des Gesamtsystems

195-EUR

 

 

ANBRINGEN VON JUSTIERFREIHEITSGRADEN AN DER C-11 OPTIK  

 

Anbringen von zusätzlichen Hauptspiegel-Justierschrauben

195-EUR

mit anschließender Kollimation des Gesamtsystems

265-EUR

 

RONCHI-TEST  

schriftliches + fotografisches Prüfprotokoll

95-EUR

 

 

REINIGUNG DER OPTIK

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C-8 vorher

C-8 Sekundärspiegel vorher

C-8 während

C-8 nachher

C-8 Sekundärspiegel nachher

 

Durch die richtige Handhabung und Reinigung von optischen Komponenten kann optimale Leistung und maximale Lebensdauer sichergestellt werden. Die Verunreinigung einer optischen Oberfläche erhöht die Streuung an der Oberfläche und absorbiert Laserenergie, wodurch Hot Spots entstehen, die letztendlich zu Schäden an der Beschichtung führen.

Die Reinigung einer Präzisionsoptik stellt immer eine Gefahr für die Oberfläche dar. Um Optiken so wenig wie möglich reinigen zu müssen, sollte man sie immer in ihrer Originalverpackung aufbewahren oder Optiken im Halter mit einer Schutzhülle abdecken, wenn sie nicht verwendet werden. 

Je nach Kundenwunsch, und falls nötig, reinigen wir Ihre Optik (Schmidtplatte, Hauptspiegel, Sekundärspiegel) mit einem geeigneten Spezialverfahren zur Optikreinigung. Nach unserer von mir persönlich entwickelten und von uns durchgeführten Optikreinigung sieht Ihre Optik so aus, als ob sie gerade die optische Werkstatt verlassen hätte.

 

Falls doch eine Reinigung in Eigenregie notwendig sein sollte, empfiehlt Optooffice die folgende Vorgehensweise: 

 

Entfernen von Staub
Staub auf Optiken kann sehr leicht durch statische Elektrizität gebunden werden. Einen Teil davon kann man einfach durch Wegblasen entfernen. Der Rest lässt sich durch die Oberflächenspannung eines mit Alkohol getränkten Wattestäbchens abnehmen. Aceton beschleunigt das Trocknen der Optik und verhindert die Streifenbildung.

Blasen Sie den Staub weg. Bleibt Staub zurück, zieht man ihn mit Linsenpapier ab, das zuvor mit Alkohol leicht angefeuchtet wurde, bei Bedarf mehrmals. Anschließend wiederholt man den Vorgang mit einem acetongetränkten Linsenpapier.

 

Entfernen starker Verunreinigungen
Fingerabdrücke, Öl- oder Wasserflecken sollte man sofort beseitigen, denn die Säuren der Haut greifen die Beschichtung und das Glas an und können bleibende Flecken hinterlassen. Das alleinige Reinigen mit Lösungsmitteln verteilt häufig nur den Schmutz. Daher müssen diese Verunreinigungen mit Seife oder einer anderen benetzenden Flüssigkeit von der optischen Oberfläche entfernt werden. Die Optik wird dann mit Wasser und anschließend mit Alkohol gespült. Aceton beschleunigt den Trockenvorgang und verhindert die Streifenbildung.

 

Reinigung durch Wischen
Diese Methode dient zur gründlicheren Reinigung von Linsen und Spiegeln. Die Optik wird von Hand mit einem Linsenpapier sauber gewischt.

Blasen Sie den Staub weg. Falten Sie ein Linsenpapier wie bei der Reinigung durch Abziehen. Tragen Sie Aceton auf das Papier auf. Halten Sie das Linsenpapier in der Hand mit dem Falz nahe Ihren Fingerspitzen und wischen Sie mit gleichmäßigem Druck über die Optikoberfläche. Bei Bedarf wiederholen, bis die Optik sauber ist. Dabei jedes Mal ein neues Linsenpapier verwenden. 

 

„ Drop-and-Drag“ Reinigung
Diese Methode wird oft zur vorsichtigen Reinigung ebener Optiken wie Spiegel verwendet. Zum Entfernen von Fett, Öl, Wasserflecken oder anderen starken Verunreinigungen sollte zunächst mit dem vorher beschriebenen Vorgang begonnen werden.

Legen Sie die Optik auf eine saubere Arbeitsfläche. Blasen Sie den Staub weg. Halten Sie ein nicht gefaltetes Linsenpapier über die Optik und tropfen Sie einige Tropfen Aceton auf das Papier. Das Linsenpapier auf die Optik legen und abziehen. Diesen Vorgang wiederholen, bis die Optik sauber ist. Bei jedem Vorgang ein neues Blatt Linsenpapier verwenden. Dadurch kann ein Verkratzen der optischen Oberfläche durch lose Staubpartikel vermieden werden.

 

Reinigung durch Abziehen
Diese Technik eignet sich ideal zur Reinigung kleinerer Optiken, darunter Linsen. Ein gefaltetes Linsenpapier wird mit einem Hemostaten gehalten, um die Oberfläche zu säubern.

Ein Linsenpapier falten, gegebenenfalls mehrfach, ohne den Teil des Papiers zu berühren, der mit der Optik in Kontakt kommt. Das gefaltete Blatt sollte etwa so breit wie die Optik sein. Halten Sie das Blatt mit einem Hemostaten parallel zum und nahe am Falz. Während Sie die Optik halten, wenn notwendig mit einer Pinzette, blasen Sie den Staub weg. Das Papier mit Aceton tränken. Den Falz im Papier mit leichtem Druck über die Optikoberfläche ziehen. Bei Bedarf wiederholen, bis die Optik sauber ist, dabei bei jedem Vorgang ein neues Blatt Linsenpapier nehmen.

Für Optiken in Haltern mit schwer erreichbaren Rändern das Linsenpapier um ein Wattestäbchen wickeln, mit Aceton tränken, um den Rand herum und anschließend mit einer fortlaufenden Bewegung über die Mitte ziehen. Bei Bedarf wiederholen.

 

Reinigung im Bad
Empfindliche Optiken, wie Spiegel mit einer Aluminium-Beschichtung, lassen sich am besten in einem Bad reinigen. Verkittete Optiken dürfen jedoch keinesfalls untergetaucht werden.

Blasen Sie den Staub weg. Bereiten Sie vier Petrischalen vor, die mit Seifenlösung, destilliertem Wasser, Alkohol und Aceton gefüllt sind. Legen Sie den Boden mit Linsenpapier aus, damit die Optik nicht beschädigt werden kann. Tauchen Sie die Optik in die Seifenlösung und schwenken Sie die Schale vorsichtig. Tauchen Sie die Optik in die Schale mit destilliertem Wasser und schwenken Sie sie ebenfalls. Anschließend in Alkohol tauchen und schwenken. Zuletzt den Vorgang mit Aceton wiederholen. Blasen Sie die Optik trocken. Diese Schritte so lange wiederholen, bis die Optik sauber ist – dabei sollte jede Reinigungslösung nur einmal verwendet werden, um eine erneute Verunreinigung zu vermeiden.

 

 

ã 1999 OptoOffice

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